Internationaler Swim-Cup in Berlin

Am 30. September und 1. Oktober ging es wieder in die beeindruckende Schwimm- und Sprunghalle im Europapark Berlin mit ihren insgesamt 10 Bahnen. Bei über 800 Aktiven und mehr als 4300 Einzelstarts plus 77 Staffelstarts ist das für alle eine imponierende Veranstal-tung. Polnische, schweizer und natürlich viele deutsche Schwimmer konnten sich mit einan-der messen.
Von uns nahmen 11 Aktive aus der Leistungsgruppe I am Wettkampf teil, die sich trotz dieses starken Teilnehmerfeldes Podestplätze erschwimmen konnten.

Die älteste unserer jungen weiblichen Teilnehmerinnen, Celine Stockrahm, Jahrgang 2001, war auch die erfolgreichste. Celine gewann dreimal die Bronzemedaille über 50 m Brust in 0:35,92, 100 m Brust in 1:17,58 und über 200 m Brust in 2:52,56.

Stark aber auch die anderen Teilnehmerinnen. Marie Hacker, 2003, schwamm viermal per-sönliche Bestzeit über 50 und 100 m Rücken, 100 m Lagen und 50 m Schmetterling. Char-lotte Teckentrup, ebenfalls Jg. 2003, schwamm nur persönliche Bestzeiten und schwamm über 50 m Freistil in 0:30,28 knapp an der 30 Sekundenmarke vorbei. Gut auch die 100 m Freistil in 1:06,70. Lise Gerke, 2004, genau wie Lina Zoe Scholten und Friederike Schulz neu in Werners Gruppe, konnte mit 6 persönlichen Bestzeiten überzeugen. Die 50 m Rücken schwamm sie in guten 0:37,84. Lina Zoe, 2004, mit 4x persönlicher Bestzeit schwamm die 100 m Brust in 1:27,45 und die 200 m Brust in 3:09,04 (9. Platz). Friederike, 2004; ebenfalls mit 4 persönlichen Bestzeiten schwamm die 200 m Freistil in 2:40,19.
Die 4x50 m Freistilstaffel belegte in der offenen Wertung den guten 7. Platz, wobei Celine unter 30 Sekunden kraulte.

Raphael Demel, 1998, erkrankte leider am 2. Wettkampftag. So ließ Raphael die 100 m La-gen und 200 m Brust aus, schwamm aber mannschaftsdienlich noch die 50 m in der Staffel. Am Sonnabend gewann er die 50 m Brust in 0:29,86 die Goldmedaille und qualifizierte sich für das Finale. Dort siegte er in 0:29,84. Über die 100 m Brust wurde es Bronze in 1:07,39. Hier machten sich die Halsschmerzen schon bemerkbar.

Dominik Brune, 1999, gewann Bronze über 200 m Rücken in 2:14,00 und Silber über 50 m Rücken in sehr guten 0:27,97. Im Finale konnte Dominik die Zeit leider nicht verbessern und belegte mit 0:28,27 den 6. Platz. In den Finals über 50 m Freistil und 50 m Schmetterling be-legte er den 10. und 7. Platz. Dominik hatte zwischen den Finals weinig Zeit zur Erholung.

Lars Christiansen, 1996, konnte sich jeweils über 50 m Rücken, 50 m Brust und 50 m Frei-stil ins Finale schwimmen. Über 50 m Rücken wurde es Bronze in der offenen Wertung in ebenfalls sehr guten 0:28,19. Die Silbermedaille gewann Lars über die 50 m Brust in 0:30,62 (Lübecker Doppelsieg). Mit Platz vier verpasste Lars knapp das Podest über 100 und 200 m Freistil. Da die Finals alle innerhalb von knapp 20 Minuten geschwommen wurden, konnten die Zeiten sich sehen lassen. Los ging es mit 50 m Freistil. Am Ende wurde es in der Zeit von 0:24,67 Platz 7. Nach einem Finale Pause ging es auf die 50 m Bruststrecke. Lars gewann Bronze in 0:30,67. Im dritten Finale war dann doch die Luft raus. Hier belegte Lars Platz 7 über 50 m Rücken in 0:28,40.

Simon Jahnke, 2000, holte überraschend Bronze über 200 m Rücken in 2:21,82. Weiter fuhr er mit drei persönlichen Bestleistungen nach Hause. Gut auch, dass Simon wieder die 1 Mi-nutenmarke über 100 m Freistil knackte.

Noch besser machte es Daniel Nolte, 2001, mit fünf persönlichen Bestzeiten. Über 200 m Rücken war seine beste Platzierung, allerdings mit dem undankbaren vierten Platz. Toll auch die Zeit über 100 m Freistil in 0:58,71.

Die 4 x 50 m Freistilstaffel in der Besetzung Daniel Nolte, Raphael Demel, Dominik Brune und Lars Christiansen konnte die Meldezeit steigern und belegte Bronze in 1:40,52

In der gleichen Besetzung gewann die 4 x 50 m Lagenstaffel Silber in 1:50,44.

 


Insgesamt sehr erfreulich waren auch die Zeiten, weil sich alle für mehrere Strecken für die Landesmeisterschaften im November qualifizieren konnten.

Herzlich Glückwunsch den Aktiven und dem Trainer.

 

Günter Wieschendorf